Jahres-
bericht
2025

Bericht der Präsidentin

Dank Ihrem Engagement dürfen wir auf ein bereicherndes Kunstjahr zurückblicken. Ihre Mitgliederbeiträge haben die Ankäufe namhafter und wichtiger Werke im Jahr 2025 ermöglicht. Ich freue mich sehr über unser gemeinsames Engagement für die Kunst und möchte Ihnen herzlich danken.

Im Berichtsjahr haben die Kunstfreunde mit dem Kunsthaus Zürich nach längerer Diskussion Richtlinien für die Verhandlungen mit Galerien und Kunstschaffenden bei Werkankäufen erarbeitet. Bei dieser Gelegenheit wurde über das Vorgehen beim Ankauf der von der Mitgliederversammlung genehmigten Werke diskutiert.

Der Zweck der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde besteht im Erwerb von Werken, die dem Kunsthaus Zürich als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt werden. Damit ist die Sammlung der Kunstfreunde integraler Bestandteil der Sammlung des Kunsthauses Zürich. Dies bedeutet, dass die Kunstfreunde keine eigene Ankaufspolitik betreiben, sondern eine Auswahl der vom Kunsthaus unterbreiteten Erwerbsvorschläge treffen. Diese Vorschläge werden an den Sitzungen der Ankaufskommission, die sich unter der Leitung des Vorstandsmitglieds Henriette Hahnloser Grapentin aus Vertretern des Vorstands und des Kunsthauses zusammensetzt, besprochen und sodann der Mitgliederversammlung zum Entscheid vorgelegt.

Kiki Kogelnik (1935 – 1997)

Express, 1972
Öl und Acryl auf Leinwand
Bildmass: 183,1 × 122,9 cm, Rahmenmass: 187,5 × 127,2 × 4,8 cm
Kunsthaus Zürich, Ankauf Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 2025
© Kiki Kogelnik Foundation, all rights reserved, 2026
Foto: Annik Wetter

Im Gegensatz dazu erwirbt die «Gruppe Junge Kunst» im Rahmen des ihr von der Mitgliederversammlung zugesprochenen Budgets Werke auf eigene Initiative und ohne Rücksprache, weder mit dem Kunsthaus noch mit der Ankaufskommission. Diese verfügt wohl über ein Vetorecht, das allerdings bisher noch nie ausgeübt wurde.

Mit dem Erwerb der Werke durch die Vereinigung Zürcher Kunstfreunde konnten nicht nur Lücken in der Sammlung des Kunsthauses geschlossen, sondern auch Schlüsselwerke angekauft werden, was zum Ausbau einer der bedeutendsten Institutionen der Schweizer Museumslandschaft beigetragen hat. Diesen Anforderungen an die Qualität der Werke fühlen wir uns nach wie vor verpflichtet.

Im Berichtsjahr wurden folgende Ankäufe für die Sammlung getätigt:

  • Walid Raad (*1967),
    «Epilogue II: The Constables», 2021

  • Ida Ekblad (*1980),
    «Satyr Satyr Sabotage», 2023

  • Kiki Kogelnik (1935 - 1997)
    «Express», 1972

Der Ankauf der Werke erfolgte auch im Zusammenhang mit den betreffenden Ausstellungen, die im Berichtsjahr im Kunsthaus Zürich gezeigt wurden.

Als einmaligen Höhepunkt hat sich den Kunstfreunden Zürich die Gelegenheit geboten, zusammen mit der Zürcher Kunstgesellschaft ein einzigartiges Hauptwerk der schweizerischen Malerei des 19. Jahrhunderts zu erwerben. Es handelt sich um das Werk «Die Dorfschule 1848» von Albert Anker. Der Ankauf wird im Jahresbericht 2026 publiziert.

Die «Gruppe Junge Kunst» hat mit den ihr von der Mitgliederversammlung gesprochenen Beiträgen folgende Werke erworben:

  • Ina Archer, «Black Black Moonlight: A Minstrel Show», 2024

  • Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990), «no flowers IV» (red glitch chromogenic iteration), 2022 – 2025

  • Akosua Viktoria Adu-Sanyah (*1990), «when you’re in pain, everything is tainted» (gesture I – rinse), 2022 – 2025

  • Wilhelm Sasnal (*1972), «Portrait of a boy» (from the film by Paul L. Hoefler «Africa Speaks!», 1930). From the Series «Departed Persons», 2023

  • Wilhelm Sasnal (*1972), «Stanisław Trzeciak», From the Series «Departed Persons», 2023

  • Wilhelm Sasnal (*1972), «Portrait of a woman» (from the book «In the Warsaw Ghetto: summer 1941»; photographs by Willy Georg with passages from Warsaw Ghetto diaries compiled and with afterword by Raphael F. Scharf, New York: Aperture, 1993). From the Series «Departed Persons», 2023

  • Naeem Mohaiemen (*1969), «Rankin Street», 1953: Notes from a box, 2013

  • Pippa Garner (1942 – 2024), «Kit. How to Make It With Women. Optical Breast Enlarger», 1982

  • Pippa Garner (1942 – 2024), «Peek Aboo by I-C-U», 1983

  • Pippa Garner (1942 – 2024), «(smart-ass)», undatiert

  • Monia Ben Hamouda (*1991), «Burial of all meanings I», 2024

Näheres zu den Ankäufen der «Gruppe Junge Kunst» finden Sie im Bericht der Vorsitzenden Mirjam Varadinis auf den Seiten 18 bis 27 des Jahresberichts.

Walid Raad (*1967)

Epilogue II: The Constables, 2021
Installation, bestehend aus 7 Tintenstrahldrucken auf Papier, gerahmt, und einer Fototapete
Raummass: variabel
Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung, Ankauf Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 2025
© 2026, Walid Raad
Foto: Franca Candrian, Kunsthaus Zürich

Den Aktivitäten messen wir jedes Jahr grosse Aufmerksamkeit zu und versuchen mit einem spannenden und abwechslungsreichen Angebot Ihre Begeisterung und das Interesse am Kunstgeschehen zu teilen. Im April fand ein Rundgang durch die Ausstellung «Roman Signer» statt, kuratiert von Mirjam Varadinis. Dabei handelt es sich um eine Retrospektive des renommierten Schweizer Künstlers, der Humor, Experiment und Energie verbindet. Die Kunstfreunde Zürich besitzen 25 Werke von Roman Signer. Grösstenteils sind es Fotografien; diese wurden von der «Gruppe Junge Kunst» im Jahr 1976 angekauft.

Der persönliche Einblick in die zweite Präsentation der Sammlung von Hubert Looser, Mitglied der Kunstfreunde Zürich, erfolgte im Rahmen der Ausstellung «Natur – Mythos – Abstraktion». Für das Kunsthaus Zürich stellen die 70 aus der Sammlung ausgewählten Werke eine ausserordentliche Bereicherung dar. An dieser Stelle danke ich im Namen der Kunstfreunde Zürich herzlich Hubert Looser, seiner Frau Ursula sowie Sara Stingelin.

Unsere letztjährige Mitgliederversammlung erweiterten wir traditionell mit einem sommerlichen Abend im Garten der Kunst. Gemeinsam mit der Kunsthaus-Direktion feierten wir mit über 250 Gästen den Sommeranfang mit DJ, sommerlichem Essen und Drinks. Es freut uns sehr, dass dieses Format auf grosses Echo stösst und sich dadurch immer mehr Mitglieder auch am formellen Teil der Mitgliederversammlung beteiligen. Gastkurator Raphael Gygax führte uns zudem persönlich durch die Ausstellung «Monster Chetwynd». Vorgängig interviewte er für uns die Künstlerin.

Der «Art Day» hat an einem sommerlichen Samstagmorgen im Juli stattgefunden. Nach einem Frühstück vor der Kunsthaus-Bar führte uns Kuratorin Cathérine Hug durch die Ausstellung «Suzanne Duchamp: Retrospektive» im Moser-Bau. Anschliessend besuchten wir das Atelier des Künstlers Sinzo Aanza in Zürich. Sinzo Aanza ist ein kongolesischer Künstler, dessen Werk sich auf die Radikalität der Fiktion konzentriert.

Im Spätherbst fanden sogleich zwei Previews für unsere Mitglieder im Kunsthaus Zürich statt. Die Kuratorin Cathérine Hug führte uns in die Ausstellung «Lygia Clark» ein.

Mit Kuratorin Sandra Gianfreda und Gastkuratorin Angelika Affentranger-Kirchrath erlebten wir sodann eine dialogische Führung mit Geigenmusik von Emanuele Zanforlin durch die Ausstellung «O Mensch! Wilhelm Lehmbruck – Die letzten Jahre. Dialog mit Yves Netzhammer». Im Jahr 1985 kauften die Kunstfreunde Zürich die Bronzefigur «Emporsteigender Jüngling», 1913, von Wilhelm Lehmbruck an. Dieses Werk wurde auch in der Ausstellung gezeigt. Die Abbildung dazu finden Sie auf dem Umschlag dieses Jahresberichts.

Die Besichtigung der Ausstellung «Wolfgang Laib» im Kunsthaus Zürich im November mit Sammlungskurator Philippe Büttner bildete einen weiteren Programmpunkt. Laibs Werke treten in einen transhistorischen Dialog mit rund 30 Werken aus der Sammlung des Kunsthauses – vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert. Bei diesem Projekt, das der Reihe «ReCollect» angehört, war der Künstler zusammen mit Kurator Philippe Büttner selbst bei der Auswahl der Werke aus der Sammlung des Kunsthauses involviert, unter denen sich u. a. Hauptwerke von Claude Monet, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian, Alberto Giacometti, Mark Rothko und Barnet Newman finden.

Den Abschluss des Jahres feierten wir erstmals mit einem Christmas Cocktail. Gut 200 Mitglieder betraten Anfang Dezember über den roten Teppich die Weihnachtsszenerie im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich. Bei Mini-Fondue und wunderbar geschmückten Tannenbaum-Installationen der Künstlerin Martina von Meyenburg genossen wir den Abend. Auch hierzu durften wir viele schöne Rückmeldungen von Ihnen entgegennehmen. Herzlichen Dank an Martina für ihren wunderbaren künstlerischen Beitrag.

Ebenfalls danke ich an dieser Stelle unserer Kunsthaus-Direktorin Ann Demeester und allen Kuratoren und Kuratorinnen, den weiteren Kunstvermittlerinnen und -vermittlern sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die es möglich machen, unsere Events im Kunsthaus in einem exklusiven Rahmen durchzuführen.

Ida Ekblad (*1980)

SATYR SATYR SABOTAGE, 2023
Bronze
Objektmass: 300 × 275 × 105 cm
Kunsthaus Zürich, Ankauf Vereinigung Zürcher Kunstfreunde, 2025
© 2026, ProLitteris, Zurich
Foto: Giulio Coscia

Ausserhalb des Kunsthauses fanden folgende Anlässe statt: Maria Larsson führte uns durch das Atelier des in Zürich lebenden Künstlers Michael Hirschbichler. Wenig später wurden wir sodann von Thomy Wolfensberger und der Edition VFO in die traditionsreiche Steindruckerei Wolfensberger eingeladen, wo wir die Drucktechnik des Lithografie-Verfahrens erlebten. Für die Mitorganisation möchten wir David Khalat, Direktor der Edition VFO und Mitglied der Kunstfreunde Zürich, sehr herzlich danken. Im März folgte sodann ein Besuch im Atelier der Künstlerin Katja Schenker in Zürich.

Unser Mitglied Martina Baeriswyl-Holzach zeigte uns an einem Tagesausflug im Frühjahr Bregenz und Umgebung. Auf dem von ihr zusammengestellten Programm stand der Besuch der neu eröffneten Kunstmesse STAGE in Bregenz, des Kunsthauses Bregenz und des Kunstmuseums Ravensburg. Vielen herzlichen Dank an Martina Baeriswyl-Holzach für ihre Zeit und ihr Engagement.

Im Frühjahr ging es sodann auf Einladung des Kunsthauses Baselland ins Dreispitzareal. Direktorin Ines Goldbach führte uns durch das Kabinett von Jacques Herzog und Pierre de Meuron sowie in das Atelier Mondial.

Eine exklusive Einladung haben wir im September von den Freunden der Aargauer Kunstsammlung mit Direktorin Dr. Katharina Ammann vom Aargauer Kunsthaus und Maja Husistein, Präsidentin der Freunde der Aargauer Kunstsammlung, erhalten. Die Ausstellung «Klodin Erb» wurde für uns geöffnet und wir trafen die Künstlerin persönlich beim Apéro.

Ein weiterer Programmpunkt im Spätsommer war die Einladung vom Künstler und KunstfreundeMitglied Mayo Bucher in seinem Atelier im Zwicky-Areal.

Ebenfalls im späten Herbst besuchten wir ein weiteres Atelier: Der Zürcher Künstler Gerry Hofstetter gehört zu den schillerndsten Persönlichkeiten der Schweizer Kulturlandschaft, der international als Brückenbauer visueller Kommunikation agiert.

Unsere Maria Larsson stellte mit ununterbrochener Leidenschaft wieder ein hervorragendes Kunstreiseprogramm für uns zusammen. Vor Ostern organisierte sie eine Reise zu den UAE-Kunstund Kultur-Highlights: drei Emirate, In stitutionen, Museen, Kunstmesse Art Dubai, Künstlerateliers und Privatsammlungen. Im Mai reisten unsere Jungmitglieder mit ihr nach Stockholm – sie trafen eine lebendige Kulturszene an. Im Frühsommer wandelte sie mit unseren Mitgliedern auf den Spuren von Salvador Dalì. Ein Highlight war sicher der private Zugang zum Dalí Museum in Figueres. In die versteckte Kunstperle Helsinki reiste sie gleich zwei Mal mit je einer Gruppe. Im Herbst zeigten uns Katharina de Vaivre und Dr. Antonia Lehmann-Tolkmitt ein Programm in den vielseitigsten Kunstmetropolen des Rheinlands und Umgebung. Eine weitere Jungmitgliederreise organisierten unsere Mitglieder Simone Bucher-Bechtler und Emanuel Grauwiler. Die Begleitung vor Ort in Athen übernahm unser Mitglied Deborrah Schaer, die uns von der Antike zur Moderne und von der Akropolis zur Riviera führte.

Ich möchte mich an dieser Stelle sehr herzlich bei allen Organisatorinnen und Organisatoren für ihr Engagement und für ihre Zeit danken. Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Mitglieder unvergessliche Momente mit nach Hause nehmen können.

Zusammenfassung:
Veranstaltungsprogramm 2025

  • Zwei Previews, Kunsthaus Zürich
    «Roman Signer» mit Kuratorin Mirjam Varadinis
    «Lygia Clark» mit Kuratorin Cathérine Hug

  • Art Day im Kunsthaus Zürich
    Frühstück, Ausstellung «Suzanne Duchamp» mit Kuratorin Cathérine Hug und Besuch im Atelier des Künstlers Sinzo Aanza in Zürich

  • Mitgliederversammlung 2025 mit Sommer-Get-together und Führung
    durch die Ausstellung «Monster Chetwynd», kuratiert von Gastkurator Raphael Gygax

  • Weitere Führungen im Kunsthaus Zürich
    ­- «Sammlung Looser» mit Hubert Looser
    ­- «O Mensch! Wilhelm Lehmbruck
    ­- Die letzten Jahre. Dialog mit Yves Netzhammer» mit Sandra Gianfreda und Angelika Affentranger-Kirchrath
    ­- «Wolfgang Laib» mit Philippe Büttner

  • Atelierbesuche bei
    Michael Hirschbichler, Katja Schenker, Majo Bucher, Gerry Hofstetter

  • Workshop
    Steindruckerei Wolfensberger

  • Tagesausflug
    Bregenz und Umgebung, Kunstmuseum Basel

  • Kunstfreunde besuchen Kunstfreunde
    Freunde der Aargauer Kunstsammlung

  • Kunstreisen
    UAE-Kunst, drei Emirate, Figueres, Spanien, Helsinki (2×), Rheinland und Umgebung, Stockholm und Athen (Jungmitgliederreisen)

  • Weihnachtsapéro

Für unsere Patrons-Mitglieder haben wir auch im Jahr 2025 ein exklusives Zusatzprogramm zusammengestellt.

Die Mitgliederzahlen sind auch im Jahr 2025 stabil, was mich ausserordentlich freut. Insbesondere erfreulich ist der rege Zugang von Jungmitgliedern. Allein im Berichtsjahr zählten wir 91 Neuzugänge. Am Ende des Jahres 2025 verzeichneten wir 989 Mitglieder, darunter 199 Jungmitglieder und 198 Paarmitglieder sowie 196 Mitglieder auf Lebenszeit und 56 Patrons Mitglieder.

Das Kunsthaus Zürich hat seit 2017 in allen Provenienzprojekten jeweils automatisch auch die Werke der Vereinigung Zürcher Kunstfreunde systematisch untersucht. Nach erfolgter Tiefenrecherche wurde bisher von den insgesamt 64 vor 1945 entstandenen Gemälden und Skulpturen, die im Eigentum der VZK sind, die Provenienz von drei Werken als nicht eindeutig geklärt eingestuft. Da ein Verdacht auf einen NS-verfolgungsbedingten Entzug nicht endgültig ausgeräumt werden konnte, werden diese drei Werke zusammen mit anderen Werken aus der Sammlung des Kunsthauses gemäss den Förderungsvorschriften des Bundesamts für Kultur auf Lostart.de publiziert. Im Rahmen des vom Kunsthaus 2025 begonnenen Projekts «Tiefenrecherchen zu ausgewählten Provenienzen der Erwerbungen der Sammlung Gemälde und Skulpturen 1933 – 1945» befinden sich ebenfalls Werke der Kunstfreunde. Die diesbezüglichen Recherchen sind indessen noch nicht abgeschlossen.

Intern gibt es Folgendes zu berichten: Es wurden im Jahr 2025 keine neuen Vorstandsmitglieder zur Wahl vorgeschlagen. Es stellten sich indessen vier Vorstandsmitglieder und einer der beiden Revisoren für eine weitere Amtsperiode von drei Jahren zur Verfügung. Dies sind: Henriette Hahnloser Grapentin, Walter Kielholz, Elisabeth Oltramare, Martina Vondruska und Conrad P. Schwyzer als Revisor. Die Mitgliederversammlung hat ohne Gegenstimmen die Wiederwahlen angenommen. Ich danke dem gesamten Vorstand und den Revisoren sehr herzlich für ihr ehrenamtliches und bedeutendes Engagement und die freundschaftliche Zusammenarbeit.

Seit Herbst 2025 haben wir weitere Verstärkung im Sekretariat der Kunstfreunde Zürich erhalten: Joséphine Marfurt arbeitet in einem 40 %-Pensum und unterstützt u. a. unsere Geschäftsführerin Alexandra Koller, die ihr Pensum auf 60 % reduziert hat. Ich heisse Joséphine Marfurt herzlich willkommen.

Mit diesem vielschichtigen Überblick schliesse ich meine Ausführungen zum Berichtsjahr und möchte mich persönlich für Ihre langjährige Treue, Ihr Mäzenatentum und Ihr Interesse am Vereinsleben bedanken: Ihre Teilhabe bedeutet uns sehr viel. Ich freue mich, dass uns die Leidenschaft für die Kunst verbindet.

Ihre Präsidentin
Gitti Hug